Wenn Ihr Hund Schnupfen hat

Wenn Ihr Hund Schnupfen hat

Wenn Ihr Hund Schnupfen hat

Nicht nur Menschen, auch Hunde können unter Schnupfen leiden. Meistens tritt beim Hund die Erkältung in der kalten Jahreszeit auf. Im Sommer haben die Entzündung der Nase und der Nasenausfluss meistens andere Ursachen.

Folgende Ursachen lösen beim Hund Schnupfen aus:

Beim Hund wird der Schnupfen durch ein Rhinovirus verursacht. Das Virus gelangt mit den Staubpartikeln in der Luft auf die Schleimhäute von Nase und Augen und beginnt sich an der Eintrittsstelle zu vermehren. Die gereizte und geschwollene Nasenschleimhaut produziert Flüssigkeit, die als Ausfluss aus den Nasenöffnungen rinnt.
Leidet der Hund an einer Erkältung, spricht man auch von einem echten Hundeschnupfen.
Ähnliche Symptome werden auch durch Putzmittel, Zigarettenrauch, Staub und künstliche Duftstoffe ausgelöst. Ein klarer Nasenausfluss ist sichtbar.
Befindet sich in der Nase ein Fremdkörper, zum Beispiel ein Grashalm, wird der Nasenausfluss schnell eitrig. Dieses Symptom tritt auch bei einem Tumor in der Nasenhöhle oder bei allergischen Reaktionen auf Pollen oder Reizstoffe in der Luft auf.
Einige Hunde niesen auch in aufregenden Situationen. Dabei wird aber aus der Nase kein Sekret abgesondert. Der Nasenspiegel bleibt vollständig trocken.

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Welche Symptome treten bei einem Hund mit Schnupfen auf?

Wenn Ihr Hund Schnupfen hat rinnt klare Flüssigkeit aus der Nase. Der Hund schleckt ständig an der Nase, um das Sekret zu entfernen. Durch Reiben mit der Pfote wird die Nase noch weiter gereizt. Sind auch die Augen von dem Schnupfenvirus betroffen und entzündet, ist die Lidbindehaut gerötet. Die Augen sind geschwollen und tränen.
Auf der geschädigten Nasenschleimhaut können sich Bakterien leicht ansiedeln und vermehren. Der Nasenausfluss wird zuerst trüb schleimig, später gelblich eitrig.
Um das Sekret aus der Nase zu entfernen, niesen die Hunde bei einer Erkältung immer wieder. Das Niesen ist geräuschvoll und anfallsartig. Häufig niesen Hunde mit Schnupfen einige Minuten lang. Die innere Körpertemperatur der Hunde ist bei Schnupfen erhöht. Da der Geruchssinn stark beeinträchtigt ist, wird das Futter häufig verweigert.
Verstopft das Sekret die Nase, sind deutliche Geräusche bei der Atmung zu hören.
Ähnlich wie ein Niesen hört sich das Rückwärtsniesen an. Dieses hat aber bei einem Hund nicht mit einer Erkältung zu tun. Vor allem Hunde mit kurzen, schlecht ausgebildeten Nasen (brachycephale Rassen: Mops, Bulldogge) atmen manchmal geräuschvoll ein.

Wie wird bei Hunden der Schnupfen behandelt?

Hat Ihr Hund Schnupfen, dauert die Erkältung normalerweise bis zu sieben Tage an. Das Rhinovirus kann nicht abgetötet werden. Daher ist es nur möglich, mit einer Behandlung die Beschwerden des Hundes zu lindern.
Inhalationen mit Wasser verflüssigen das Sekret in der Nase. Der Hund kann durch Abschwellung der Nasenschleimhäute leichter atmen. Am Besten wird für die Inhalation ein Kaltvernebler benutzt, um eine Verbrennung der Nasenschleimhaut zu vermeiden. Kleine Hunde können während der Inhalation in einem Käfig sitzen. Inhalationen mit ätherischen Ölen oder Kamillentee sind nicht sinnvoll, da schwere allergische Reaktionen auftreten können. Ätherische Öle sollten nur in Duftlampen eingesetzt werden, die in großer Entfernung zum Hund aufgestellt werden. Dadurch wird gewährleistet, dass die ätherischen Öle nicht mit den Wassertröpfchen in die Lunge gelangen und die Lungenbläschen (Alveolen) verkleben.

Damit das Immunsystem des Hundes bei der Abwehr gegen das Virus unterstützt wird, können Sie Echinacea verabreichen. Echinacea ist eine homöopathische Arznei, die aus Sonnenhut hergestellt wird. Cistus-Tee regt speziell die Immunabwehr der Atemwege an. Cistus ist ein griechisches Heilkraut aus der Familie der Malvengewächse. Ist die Nase verstopft, hilft Spongia, auch als Badeschwamm bekannt. Bei starkem Nasenausfluss kann Allium Cepa (lateinisch für Küchenzwiebel) helfen. Allium Cepa ist eine homöopathische Arznei, bei der eine Essenz aus frischen Zwiebeln verarbeitet wird.

Wie können Sie beim Hund einer Erkältung vorbeugen?

Stärken Sie das Immunsystem durch tiergerechtes, gesundes Hundefutter. Sorgen Sie für ausreichend Bewegung an der frischen Luft. Ihr Hund gewöhnt sich schnell an die kälteren Temperaturen und entwickelt ein dichtes Winterfell.
Reagiert Ihr Hund besonders empfindlich auf die Kälte und zittert schon bei kurzen Spaziergängen, sollte er einen Hundemantel, der vor Wind, Regen und Kälte schützt, tragen. Achtung: Während des Spiels mit anderen Hunden auf der Hundewiese sollte der Mantel immer entfernt werden.
Wird Ihr Hund nass, sollten Sie ihn besonders an kalten oder windigen Tagen gründlich abtrocknen, damit er nicht unterkühlt. Ist der Hund nass und durchgefroren, haben es Erkältungsviren einfacher und ein Schnupfen ist schnell eingefangen. Zum Abtrocknen von nassem Fell empfiehlt sich ein saugstarkes Hundehandtuch aus Mikrofaser.

Tritt ein eitriger Nasenausfluss auf oder hält das Niesen über einen längeren Zeitraum an, sollte Ihr Hund von einem Tierarzt untersucht werden.

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